Als ich die Schule wechselte, hatte ich an dieser neuen Schule voller Menschen, von denen der Großteil mich nicht besonders positiv aufnahm, einen einzigen Freund. Also war es logisch, dass ich mich erst einmal an ihn hängte in dieser neuen Schule, die so völlig anders war als die, die ich bisher gekannt hatte.
Er beschwerte sich, dass ich ihm "nicht ständig hinterrennen" solle und dass ihn das nerve.
Ich begann, an dieser neuen Schule Menschen kennenzulernen, die nicht zu seinem Freundeskreis zählten. Sie wurden nicht meine Freunde, eher entfernte Bekannte, aber ich mochte es, mich mit ihnen zu unterhalten. Ich verbrachte meine Pause gerne mal mit ihnen, setzte mich in den Unterricht neben sie.
Er beschwerte sich, dass ich in den Pausen ständig weg wäre, und war beleidigt, als ich mich im Unterricht nicht neben ihn setzte.
Er setzte sich am Anfang des Schuljahres, bei der Festlegung der Sitzplätze, in jedem einzelnen Fach neben mich, etwas, was nur er ausdrücklich wünschte. Danach beschwerte er sich das gesamte Jahr darüber, dass ich ihn im Unterricht ständig ablenken würde (indem ich ihm Fragen stellte, wenn ich etwas nicht verstand), beschwerte sich, wenn ich zu vertieft war, um ihm seine Fragen augenblicklich zu erklären, setzte sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu jemand anderem, damit derjenige "nicht so allein sitzen braucht" und ließ somit mich alleine sitzen, was aber anscheinend nicht so schlimm ist.
In dem Jahr nach dem Schulabschluss, das Jahr, in dem ich ziellos zuhause saß und nicht wusste, was ich mit mir und der Welt anstellen sollte, das Jahr, indem ich Süßkram ziellos in mich hineinfraß und keinerlei Sport trieb - kurz, das Jahr, das das Schlimmste meines Lebens war, das Jahr, bevor ich ein besserer Mensch wurde - ging ich liebend gerne zu jeder seiner Grillabende und Geburtstagspartys und betrank mich. Weil es alle anderen taten. Die Fotos und Geschichten dieser Saufpartys erzählt er heute noch jedem rum, den wir treffen, als wären es Trophäen, die man herumzeigt, jedes Mal mit einer Variation des Satzes "Das war hammer lustig.". Ja, für mich nicht. Das war das Jahr, in dem ich mit mir selbst kreuzunglücklich, auf der Höhe meines Gewichtes und einfach nur deprimiert war. Für ihn war es das Jahr, in dem ich am lustigsten war.
Dann begann ich, zu studieren, erst in Leipzig, dann in Rostock. Ich ging laufen, ich begann, zu erkennen, dass ich nicht betrunken sein will und es nicht sein muss, und ich lernte, "Nein!" zu sagen. Nach und nach, aber ich lernte es. Ich begann, meinem Sport einen hohen Platz in meiner Prioriätenliste einzuräumen. Erst bekam ich noch Komplimente, als ich abnahm, dann wurde ich der Freak dafür, dass ich ständig laufen gehen würde, dann kamen die Beschwerden, wenn ich abends früh von der Party ging (um 1:00 Uhr morgens) oder meinen Alkoholkonsum streng limitierte. Wirklich streng.
Dann kam mein geliebtes Drachenbootteam und ernste Sportbemühungen. Mittlerweile bin ich bei 6x Sport die Woche, dreimal davon Drachenboot. Nicht zu vergessen gelegentliche Wettkämpfe oder Rennen am Wochenende, Grillabende, Geburtstagsfeiern, gemeinsame Unternehmungen im Team ... und weil meine Zeit damit sehr limitiert war, lehnte ich immer öfter gemeinsame Saufabende ab, wenn sie mit Teamabenden kollidierten. Weil ich dieses Team liebe, und weil ich diese Leute liebe, und weil es gute Leute sind, mit denen ich sehr gerne meine Zeit verbringe.
Von wem rede ich hier die ganze Zeit? Sollte eigentlich klar sein. Von Fabian. Von Fabian und seiner Unfähigkeit, zu begreifen, dass ich Dinge habe, die mir wichtiger sind als er.
Er beschwert sich, dass ich "ja nie erreichbar" bin - weil er an ein paar Tagen versuchte, mich anzurufen. Ein Versuch. Zu genau der Zeit am Abend, in der ich beim Training bin, was ihm mittlerweile doch eigentlich klar sein dürfte, es aber nicht ist. Die Tatsache, dass ich davor und danach sehr wohl sehr gut erreichbar bin, entgeht ihm da. Die Tatsache, dass mir ein Sushiabend mit meinem Team oder ein Grillabend mehr Spaß macht, als mit ihm die ganze Nacht lang in irgendwelche Clubs zu gehen, wo er noch nicht einmal tanzt, sondern nur rumsitzt und gegen die Musik eine flache Unterhaltung zu führen versucht, während der er eigentlich nur auf seinem Smartphone rumhängt, ist ihm völlig unverständlich. Vor einer ganzen Weile schickte er mir sogar eine SMS, dass ich überhaupt keine Zeit mehr für meine Freunde hätte (= Fabian und seine Freunde), dass mir mein blöder Sportverein viel wichtiger wäre und ich ja überhaupt nie mehr irgendwas mit ihnen machen würde, und ich sollte mich gefälligst entscheiden. Nachdem ich erst geheult, ihm dann eine wütende, gepfefferte Rücknachricht und dann zwei Tage Funkstille geschickt habe und wir uns dann auch wieder ausgesprochen haben, war es bzgl. dieser Thematik etwas ruhiger geworden, aber er hört trotzdem nicht damit auf. Damit, sich wie ein bockiges Kleinkind zu benehmen.
Geht es darum, dass ich irgendwann erst um drei Uhr nachts nach Hause gekommen bin (was nur eine Nebeninformation der Erzählung war), kommt der Kommentar: "Du hattest da bestimmt Training."
Geht es darum, dass ich irgendwohin nicht mitkommen kann, kommt der Kommentar: "Trainiert ihr eigentlich irgendwann mal nicht?"
Die Wettkämpfe, die mir wichtig sind und von denen ich stolz erzähle, tut er mit einem Schulterzucken ab und vergisst sie sogleich wieder. Geht es darum, dass ich zu einem Konzert nicht mitkommen möchte, weil ich nicht einsehe, für eine Band, die ich nicht leiden kann, zehn oder noch mehr Euro auszugehen (und ja, zehn Euro sind nicht viel Geld für ein Konzert, auch fünfzehn nicht, aber wen ich die Band nun einmal nicht leiden kann, sind es immer noch zehn oder fünfzehn Euro zuviel), werde ich wieder langweilig geschimpft. Fragt er mich ein paarmal, ob ich zu irgendwelchen Unternehmungen mitkommen möchte, und ich entweder keine Zeit oder keine Lust auf besagte Unternehmungen habe (weil es nun einmal nicht meine Lieblingsbeschäftigung ist, nachts in einem Club rumzusitzen mit Leuten, die nicht einmal tanzen wollen - das einzig Sinnvolle, was man da tun könnte - und überhaupt, was genau hindert euch daran, vielleicht mittags was zu unternehmen anstatt spätabends???) bin ich langweilig, hätte ja nie Zeit und wäre bestimmt wieder bei meinem blöden Training. Frage ich ihn und mache Vorschläge bzgl. gemeinsamer Freizeitgestaltung, kommt nur "Joah, mal sehen ...", gefolgt davon, dass er das eh wieder vergisst und sich was anderes vornimmt (von dem er mir dann nichts erzählt, weil ich "ja eh nie Zeit" hätte).
Er ist das eingeschnappte Kleinkind, dem ich 24/7 zur Verfügung stehen soll, selbst, wenn nichts los ist, Hauptsache, ich springe, sobald er pfeift. Er ist derjenige, der seine Freundin und alle Mädels, die er kennt, mit Samthandschuhen anfässt, aber mich mit den Worten "Du siehst ja heute richtig hässlich aus." begrüßt. Er ist derjenige, der jedem einen Platz in der ersten Reihe freiräumt, ohne zu fragen und egal, wie voll es da ist, und mich vollkommen ignoriert, sodass ich die einzige bin, die hinter ihnen stehen muss, und sich dann nach dem Konzert beschwert, dass ich ja so schnell weg war - nachdem ich mich von dem Moshpit habe mitreißen lassen und Spaß hatte. Er ist derjenige, der sich mit jemandem über Frauenklischees unterhält, dann mich anguckt und sagt: "Naja, du zählst ja nicht, du bist ja eh keine richtige Frau." Er ist derjenige, der immer noch bei jedem Event versucht, mir Bier reinzuquälen, und mich Langweiler ruft, weil ich kein Bier mag und nie gemocht habe - selbst, wenn ich anstelle von Bier ein mir schmackhaftes leicht alkoholisiertes Getränk konsumiere. Sämtliche sportlichen Erfolge werden mit einem abwertenden "Du bist ja auch verrückt.", einem beiläufigen Schulterzucken und augenblicklichem Themawechsel kommentiert. Keine Unterhaltung mit mir ist wichtig genug, als dass er sich nicht einfach, während ich mit ihm rede, abwenden und jemand anderen ansprechen würde und das für völlig normal hält.
Ich bin eine Selbstverständlichkeit für ihn. Und das regt mich auf. Und meine Versuche, ihm begreiflich zu machen, dass ich neuerdings ein Sozialleben besitze, das sich nicht um ihn dreht und auch nicht von ihm abhängig ist, dass auf meiner Prioritätenliste nicht er an oberster Stelle steht und ich es satt habe, über seine mich beleidigenden Kommentare zu lachen, machen mich für ihn zum Langweiler, zu jemandem, der nie Zeit für seine Freunde hat und zu einem Langweiler, Langweiler, Langweiler. Je mehr Selbstwertgefühl ich bekam und je mehr Selbstliebe ich aufbrachte, desto mehr begann er, mich mit kleinen Sticheleien zu beleidigen und sich über mich zu beschweren.
Und ich merke, wie gut es mir tut, nicht nach seiner Pfeife zu tanzen. Aber ich merke auch, dass mir seine Kommentare und sein Verhalten immer noch sehr wehtun können und mich immer noch sehr aufregen - weshalb dieser Post so lang geworden ist und weshalb es noch ein langer Weg ist. Aber ich bin unterwegs. Und der frische Wind um meine Nase gefällt mir ausnehmend gut.
Sonntag, 12. April 2015
Dienstag, 3. Februar 2015
Hefezopf und Honigmilch
Es war im Sommer.
Ein Abend nach einem windigen Spätsommertag. Der Onkel sitzt noch immer auf dem Traktor, lässt Heuballen um Heuballen zurück, die Brotkrumen, denen die Kinder folgen. Die Kleinen schlafen längst, die großen jedoch treiben sich noch immer auf dem Feld herum. Stoppelkurz ist es jetzt, wo vorher noch ein unüberwindbarer grüner Ozean tobte, stoppelkurz und endlos. Die mittlere tanzt, tanzt, tanzt, die älteste steht im Wind wie ein Vogel, der ausruht, und der älteste tobt mit dem Hund - und sie alle schicken ihre Gedanken in den Sturm. Sie alle haben ihren eigenen Wind, auch der Hund, schwarz wie Schatten in der Nacht.
Und als die mittlere Tochter ins Bett gegangen ist, liegen die beiden Ältesten - Hefezopf und Honigmilch - noch nebeneinander, und sie beobachten Sterne, Satelliten, Flugzeuge, das Licht und die Abenddämmerung, die einen Kreis mit ihnen als Zentrum ziehen. Über ihnen ein Guckloch ins Universum, wo die Nacht am dunkelsten ist.
Und wusstest du schon, dass die Erde sich dreht?
Ich nicht.
Und dass jeder - fast jeder - dieser Sterne eine Sonne ist? Viele in eigenen Galaxien?
Ich nicht.
Und so liegen sie da im Gras. Wirst du jemals richtig wütend? Kannst du das? Sind ruhige Menschen nicht viel einfacher, viel umgänglicher? Sind sie nicht viel ehrlicher, ihre Enttäuschung ungleich schmerzhafter, weil sie immer mit einem Grund enttäuscht sein werden?
Und bist du nicht der beste, liebste Mensch auf Erden?
So rauschen die Bäume im Sturm, der von Bergen, einsamen Seen und Weite erzählt.
Ein Abend nach einem windigen Spätsommertag. Der Onkel sitzt noch immer auf dem Traktor, lässt Heuballen um Heuballen zurück, die Brotkrumen, denen die Kinder folgen. Die Kleinen schlafen längst, die großen jedoch treiben sich noch immer auf dem Feld herum. Stoppelkurz ist es jetzt, wo vorher noch ein unüberwindbarer grüner Ozean tobte, stoppelkurz und endlos. Die mittlere tanzt, tanzt, tanzt, die älteste steht im Wind wie ein Vogel, der ausruht, und der älteste tobt mit dem Hund - und sie alle schicken ihre Gedanken in den Sturm. Sie alle haben ihren eigenen Wind, auch der Hund, schwarz wie Schatten in der Nacht.
Und als die mittlere Tochter ins Bett gegangen ist, liegen die beiden Ältesten - Hefezopf und Honigmilch - noch nebeneinander, und sie beobachten Sterne, Satelliten, Flugzeuge, das Licht und die Abenddämmerung, die einen Kreis mit ihnen als Zentrum ziehen. Über ihnen ein Guckloch ins Universum, wo die Nacht am dunkelsten ist.
Und wusstest du schon, dass die Erde sich dreht?
Ich nicht.
Und dass jeder - fast jeder - dieser Sterne eine Sonne ist? Viele in eigenen Galaxien?
Ich nicht.
Und so liegen sie da im Gras. Wirst du jemals richtig wütend? Kannst du das? Sind ruhige Menschen nicht viel einfacher, viel umgänglicher? Sind sie nicht viel ehrlicher, ihre Enttäuschung ungleich schmerzhafter, weil sie immer mit einem Grund enttäuscht sein werden?
Und bist du nicht der beste, liebste Mensch auf Erden?
So rauschen die Bäume im Sturm, der von Bergen, einsamen Seen und Weite erzählt.
Montag, 12. Januar 2015
He could have been a god and became a monster instead. - Random Ideas
„You were like a son
to me.“
He didn’t shift or
even move his eyes, he just stood there, motionless, emotionless, the flames
inside him so hot nothing in the world could ever have withstood them, just
white hot nothingness.
“Hell, you were a son to me!”, the man called, the
man who had took him in after the parents he couldn’t even remember had died in an
accident. “I took you in, merely a baby, and I cared for you like you were my
own. I never hit you, and with every problem you had, I tried my best to help
you and be there for you. You were my son.”
He remembers those
years. The years in this golden prison, this kind man and all those
expectations behind him. All those unspoken and spoken words of a great future,
of him to grow into the wisest man ever
known after it became clear how extraordinarily smart he was, a great leader to
become, and how big this gift bestowed on him was. And how big his duty to use
it to its fullest.
“And then you joined
this people, this rebels, and I was even glad because you had friends, son. Friends who showed
you greatness and godness and light when you couldn’t find it yourself and when I couldn’t
reach you. I was thankful to them.”
“All those years you
feared me.”, he whispered, and his father turned around, the old eyes big and
shimmering with uncried tears. He came to him, whispering “No,” and “You are
wrong, I never,” and all those lies. “All those years you paved me a path to go
and you were glad when I followed your lead blindly, because you were afraid of
what could happen if I ever left that path. You were glad when I found this
friends, when I found him, because
that meant someone was able to control me, and that someone had a good soul.
You were afraid because you knew I was a weapon –“
“No!”, his father
roared, “You were never born a weapon, you were born a god!”
“- because you knew I was a weapon about to go
out of control!” He had nearly screamed the last words, his throat hoarse
and burning. “You were afraid, and I found them, and when we took off to kill
the mad king, to bring light to this world, you tried to keep me from it.”
“I just – I was just
fearing for the life of my son, I –“
“Don’t. Lie. To me.”
His eyes were steel, white glowing steel, and as much hatred as he beared, he
was tired. So tired.
His father just stood there, not breaking the
eye contact for minutes while they both stood silent, just
searching the truth in each others eyes. And even now, with his son chained up
and every ounce of fire spark sealed within him, he saw the fear. The fear of a bomb
about to explode, not the fear for a beloved child.
“I knew what fighting
would do to you.”, his father whispered tired, looking away, and he just
slumped down, every bit of hatred or even fighting will leaving his body and
just making him numb and tired. So tired. “I knew that this mans visions were
great, but also how much fighting it would take, and as much as I wanted him to
succeed, I didn’t want you to take part in that. I knew you would kill people,
and I knew that there was shadow in you because there’s always shadow when a
flame burns bright. Unlike every other element, fire always also meant
darkness.”
“You knew that from
the past fire elementars.”, he whispered with his scratchy, numb voice, and his
father just nodded, again and again wiping tears from his face.
“Yeah. They never
lived long, and they always meant great tragedies because there never was
someone there in time to stop and guide them. I thought if I just gave you the
right way – and you had every ounce in you to go there! – you would realize
what the best for you was. You were not only born with the fire, you were also
born so incredibly smart. You should have become the wisest man there was, with
a power and a mind fit to lead the people, to protect them. You should have
become the god you were destined to be, the biggest hero of history, the first
fire elementar to not succumb to the darkness in him.”
“I was never born a
god.”
“You were.” The eyes
of his father told him of the fear all those years. The fear right now. Fear of
the flames being far greater than the love for his son, fear great enough to sentence
him to death. “And there was a time you believed that too.”
“Because you set
expectations I didn’t have choice but to fulfill. Because you tried to control
me with all what you had, forming me after your will, every moment afraid to
lose control over my soul. Because you even made me lose myself with all of your
will blackening my own thoughts, my own soul out.”
“Because I loved you!”
And even so, even
though he said that, he wouldn’t come near the son he swore to love. Not come
near him because he was afraid, not come near him despite his movements and his
fire sealed and locked away by chains and sealing paper no one, not even him,
was able to break.
“I even tried to help
you when those friends of yours, those heroes
–“, he spat out the word like something disgusting, “- began to turn
against the people they had sworn to free, when all they did was leaving death
and mayhem behind, when this great king
of yours went insane and you protected him! Even then. I protected you, did
everything I could so you wouldn’t be hunted, so you would be forgiven!”
“Because you were
afraid of resistance. You knew perfectly well that I could kill every foe who
came near me, and no one would be able to even come near me if I felt
threatened. You didn’t want to protect me, you wanted to protect the people I
could have killed. Because you were sure I would kill, and you didn’t want me
hunted because you were afraid of me,
of the mayhem I could cause if you drove me into a corner.”
The words just
drained him even more, every one of them numbing him, and he was so tired with all of this. It didn’t matter
anymore, he didn’t care anymore if this man admitted the truth because the most
important one he had already spoken out loud. It didn’t matter anymore.
Nothing did.
His father was quiet
for a long time, and when he turned around and faced him again, his face was
haggard and sad.
“You could have
become a god.”, he whispered, sounding tired and just flatout finished with
him. “You had it all to become a wise man. You were born a god,
and instead you just became this monster. You aren’t my son anymore.”
“If this one here isn’t,
I’m afraid you never had a son.”, he just answered, the flames inside him dead
and leaving only cold ash for now. Tired. So tired of all this things long
past, and his bruises and wounds aching and throbbing so hard he could barely manage a clear thought anymore. He felt wet blood running down his cheek from
under the bandage, and the water elementar saw it also, moving his hand as if
to wipe it away, then stopping, his face hardening, and just going away with
one last glance.
“We’re finished.”, he
told the guard at the door with the voice he had heard his whole life, the
voice of a commander.
“You were the
commander of a weapon, and when the experiment failed, you didn’t want to
comprehend that with it failing, you would lose all the control and all of the
things you wished for. You never feared for me, you were always just afraid for
your own sake.”
The man sunk into his
chair and folded his hands, as if all of this was just another matter cleared off his daily list. “Bring
him away.”
You never wished for me to become a god, he thought wearily and closed his
eyes as the guards circled and grabbed him, less leading than just brutally dragging him. What you always wished for was the
endless power a weapon like me could have given you if you were the only one able to control
it.
Freitag, 9. Januar 2015
Love And Why, In Dark Long Nights, I Wish I Had Never Ever Fallen In Love - Because
Because this second chance is worth nothing without knowing where you are, without even knowing whether you are still alive.
Because you made me question why I ever thought I would be better off alone, and then I was alone again.
Because I love you, because you are the only one, because all this words I never said hurt as much as those I did, and because you were the first I ever cared about. And because I wish I could go back in time to change everything, to show you that you are the Only One. I'd say sorry.
Because there's still hope in my heart - hope that's it's not hopeless, that I'll see your smile again. Because I search for you in every face I see, look for your eyes and your smile in every stranger on the street. Because I will lay it all to bare, tell you all my secrets, all my fears.
Because it's flawless. You're the Only One, you're My Only One.
Don't you know?
Or am I fading from your mind, has not just your head, has your heart forgotten me? Are you searching for me in every stranger, or did the distance blurr the lines?
Because some things won't heal with time, because I linger on every precious word I can remember. Because I know those memories are more than I deserve, and because I'll probably just make it worse, but I need to tell you that I'm sorry. Because you are My Only One, and I love you, and I'm sorry, and because I don't have the slightest clue of where you are.
Because I don't know where you are, but you still are my only one and I can't hold you anymore. Because this old heart of mine still hurts with every memory, because this old, stupid heart can't let you go.
Because I told you everything, because you are the only one for me, and because I need you to know that.
Do you know?
Do you know that you are the only one I have ever loved like this? Do you know that you will be my only one forever?
Because you made me question why I ever thought I would be better of alone.
(Enthält Text von James Blunt - "The Only One". Enthält die Gefühle eines dummen, schmerzenden Herzens, das nicht vergessen kann und will.)
Because you made me question why I ever thought I would be better off alone, and then I was alone again.
Because I love you, because you are the only one, because all this words I never said hurt as much as those I did, and because you were the first I ever cared about. And because I wish I could go back in time to change everything, to show you that you are the Only One. I'd say sorry.
Because there's still hope in my heart - hope that's it's not hopeless, that I'll see your smile again. Because I search for you in every face I see, look for your eyes and your smile in every stranger on the street. Because I will lay it all to bare, tell you all my secrets, all my fears.
Because it's flawless. You're the Only One, you're My Only One.
Don't you know?
Or am I fading from your mind, has not just your head, has your heart forgotten me? Are you searching for me in every stranger, or did the distance blurr the lines?
Because some things won't heal with time, because I linger on every precious word I can remember. Because I know those memories are more than I deserve, and because I'll probably just make it worse, but I need to tell you that I'm sorry. Because you are My Only One, and I love you, and I'm sorry, and because I don't have the slightest clue of where you are.
Because I don't know where you are, but you still are my only one and I can't hold you anymore. Because this old heart of mine still hurts with every memory, because this old, stupid heart can't let you go.
Because I told you everything, because you are the only one for me, and because I need you to know that.
Do you know?
Do you know that you are the only one I have ever loved like this? Do you know that you will be my only one forever?
Because you made me question why I ever thought I would be better of alone.
(Enthält Text von James Blunt - "The Only One". Enthält die Gefühle eines dummen, schmerzenden Herzens, das nicht vergessen kann und will.)
Sonntag, 2. November 2014
The Art Of Saying Thanks
Tired of what you want me to be
Want me to think, to feel, to say
Tired of you scratching at me
Scratching away the colours I see
Your world the only one for you
While telling the opposite to me
Your will, your wishes, your vision
In everything you want me to do
And wanted by you
In everything I want to do myself
You think you are open, tolerant, giving
freedom to everyone
And you are
To everyone but me
You forgot how to smile
at the little things, the things I do for you
Forgot the reason to thank,
And everything I do for you
Is now nothing but self-evident
Want me to think, to feel, to say
Tired of you scratching at me
Scratching away the colours I see
Your world the only one for you
While telling the opposite to me
Your will, your wishes, your vision
In everything you want me to do
And wanted by you
In everything I want to do myself
You think you are open, tolerant, giving
freedom to everyone
And you are
To everyone but me
You forgot how to smile
at the little things, the things I do for you
Forgot the reason to thank,
And everything I do for you
Is now nothing but self-evident
Samstag, 4. Oktober 2014
Familie
Ich liebe mein Team - denn wenn man sagt: "Naja, ich bin ja auch ein Stück breiter als du.", von Frau zu Mann, kommt als Antwort: "Was soll das denn jetzt heißen, dass ich nicht so viel trainiere wie du?!"
Ich liebe die Menschen dort in Norwegen, auf diesem kleinen Hof in der Mitte von Nirgendwo. Weil es ihnen so wichtig ist, sich auch für Kleinigkeiten zu bedanken. Dafür, dass ich ihr vergessenes Wasserglas mitbrachte oder daran dachte, den Pullover mit ins Haus zu bringen. Dafür, dass sie den stillen Beschützer im Hintergrund nicht nur bemerken, sondern seine Hand nehmen und sagen:
"Jetzt passt auch mal jemand auf dich auf - nicht immer nur du auf andere. Jetzt kümmert sich auch mal jemand um dich."
Dafür, dass sie hinschauen. Sie sehen nicht nur mit den Augen, sondern mit dem Herzen. Wenn sie dich ansehen - sie sehen dich wirklich. Sehen in dich hinein und sehen alles. Wenn du etwas sagst, werden sie zuhören - nicht nur das Laute, sie werden auch hören, was du verschweigst. Wenn du handelst, werden sie deine Körpersprache lesen und verstehen. Wenn du fragst, dann denken sie nach, über jedes Wort, über jede Antwort.
"Du stellst gerne direkte Fragen, oder?"
Sie werden niemals etwas Unbedachtes oder Leichtfertiges sagen. Sie werden nachdenken und dich niemals mit einer Belanglosigkeit, einer Phrase, mit Worten, die nicht wirklich stimmen, abspeisen. Sie werden dir immer die Wahrheit sagen, über sich selbst und auch über dich.
Und sie lieben dich.
"Ich habe noch niemals zuvor jemanden getroffen, der sich einfach so andere Welten ausdenken konnte. Das muss total toll sein."
"Glaubst du, dass es diese Welten, die du im Kopf hast, wirklich irgendwo geben könnte?"
Sie schließen nichts aus. Sie nehmen dich als denjenigen, der du bist, und sie stellen alles in Frage, und sie sind bereit, über alles nachzudenken. Und sie werden dich lieben.
Und immer willkommen heißen.
Ich liebe die Menschen dort in Norwegen, auf diesem kleinen Hof in der Mitte von Nirgendwo. Weil es ihnen so wichtig ist, sich auch für Kleinigkeiten zu bedanken. Dafür, dass ich ihr vergessenes Wasserglas mitbrachte oder daran dachte, den Pullover mit ins Haus zu bringen. Dafür, dass sie den stillen Beschützer im Hintergrund nicht nur bemerken, sondern seine Hand nehmen und sagen:
"Jetzt passt auch mal jemand auf dich auf - nicht immer nur du auf andere. Jetzt kümmert sich auch mal jemand um dich."
Dafür, dass sie hinschauen. Sie sehen nicht nur mit den Augen, sondern mit dem Herzen. Wenn sie dich ansehen - sie sehen dich wirklich. Sehen in dich hinein und sehen alles. Wenn du etwas sagst, werden sie zuhören - nicht nur das Laute, sie werden auch hören, was du verschweigst. Wenn du handelst, werden sie deine Körpersprache lesen und verstehen. Wenn du fragst, dann denken sie nach, über jedes Wort, über jede Antwort.
"Du stellst gerne direkte Fragen, oder?"
Sie werden niemals etwas Unbedachtes oder Leichtfertiges sagen. Sie werden nachdenken und dich niemals mit einer Belanglosigkeit, einer Phrase, mit Worten, die nicht wirklich stimmen, abspeisen. Sie werden dir immer die Wahrheit sagen, über sich selbst und auch über dich.
Und sie lieben dich.
"Ich habe noch niemals zuvor jemanden getroffen, der sich einfach so andere Welten ausdenken konnte. Das muss total toll sein."
"Glaubst du, dass es diese Welten, die du im Kopf hast, wirklich irgendwo geben könnte?"
Sie schließen nichts aus. Sie nehmen dich als denjenigen, der du bist, und sie stellen alles in Frage, und sie sind bereit, über alles nachzudenken. Und sie werden dich lieben.
Und immer willkommen heißen.
A heart
One
"I think I noticed that my greatest fear is to become a steelheart.", Finn said.Two
"I think my second-greatest fear is to become a steelheart.", Scharebalai said quietly."Then what's your biggest fear?", she whispered.
"That I already am a steelheart.", Scharebalai said even quieter.
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