Ich will in diesem Leben die Welt entdecken, viele, viele Bücher lesen, und wissen, woraus sie entstand. Die Physik ist es, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen will. Ich will nach Leipzig gehen, vielleicht ein Jahr nach London/Oxford, und ich will die Sonne immer neu aufgehen sehen, und immer wieder den Schnee fallen sehen und leben, will erkennen und beobachten, wie diese Welt in dreißig, vierzig Jahren aussieht, neue Menschen kennen lernen.
Ich will für Anna eine gute Freundin werden, unabhängig von meiner Schwester, und mir Claudis Vertrauen erarbeiten, will immer mit Fabian zusammen weitergehen, wie wir es seit der Grundschule tun. Ich will Manu dieses Jahr wieder selbstgemachte Kekse schenken, so wie letztes Jahr, und dieses Jahr ein wenig höflicher - denn letztes Jahr bekam ich kein Wort raus, und dann will ich ihn anrufen und selbst fragen, ob sie ihm gechmeckt haben. Ich will mich mit ihm unterhalten, ihn über seine Hobbys, seinen Musikgeschmack ausfragen, in was für einer Band er ist, ob er gerne liest, was er mag, was er nicht mag.
Ich will, wenn ich eines Tages sterbe, wissen wollen, dass ich alles getan habe, was ich wollte und konnte.
Sonntag, 28. November 2010
Dienstag, 16. November 2010
Ich bin ein Gummibärchen, und die Welt ein Marshmallow
Mein Schwarm, Manu genannt, ist jemand, den ich sehr, sehr selten sehe, und der mit meinem besten Kumpel mehr Kontakt hat als zu mir. Mein Kumpel hat mir seine Handynummer gegeben, und Manu weiß nicht einmal, dass ich diese Nummer habe. Wusste.
Am 29. Dezember ist in Hamburg Van Canto-Konzert, Freundin des Kumpels, andere gemeinsame Bekannte von Manu, mir und Kumpel, Kumpel selbst und ich fahren hin und mein Vater fährt uns. Weil ich Manu wieder sehen will, habe ich meinem Kumpel vorgeschlagen, er könne ihn doch fragen, ob er mitkommt. Und was sagte mein Kumpel: „Ruf du ihn doch an.“
Und was habe ich getan? Ihm versprochen, dass ich Manu anrufen würde, wenn mein Vater zusagt, uns zu fahren.
Und ich habe es getan, verdammte Scheiße, ich habe Manu angerufen, und ich habe mit ihm telefoniert! Ich hab’s echt getan!
Ich hab ihn angerufen und Manu ging ran und dachte erst nach und sagte dann: „AH, ja, DIE Svenja! Hi!“
Und ich hab bestätigt und bin auch gleich zur Sache gekommen und sagte erst einmal, wer noch alles mitkommt, und Manu fragte auch gleich, wann denn, und als ich ihm das sagte, da hat er zwar gleich abgelehnt, aber egal, er hat trotzdem mit mir geredet!
„Ist aber lieb von dir, dass du daran denkst.“, hat er gesagt, oh mein Gott, „Lieb!“!!!! Wooho, ich bin ein Gummibärchen, ich bin ein Gummibärchen, und er sagte, „Dann ist das hier ja deine Handynummer, richtig? Dann kann ich die ja gleich abspeichern, dann hab ich die auch.“ YIPPIYAYEAH, SCHWEINEBACKE!
Und fragte, wie es denn sonst so gehe hier bei uns, und ich erzählte, dass aus unserer Orchestergruppe, deren Schlagzeuger er ist (aber mit einer andere Gruppe probt, da er recht weit weg wohnt) ja jetzt viele gegangen sind und naja, Weihnachtsproben halt, und Manu sagte: „Ja, alle Jahre wieder, ne?“ (Oh, Manu!). Und wir würden uns ja dann allerspätestens (ja, allerspätestens, das heißt, vielleicht auch vorher!!!) zu den Weihnachtskonzerten sehen!
LIEB!
MANU!
Am 29. Dezember ist in Hamburg Van Canto-Konzert, Freundin des Kumpels, andere gemeinsame Bekannte von Manu, mir und Kumpel, Kumpel selbst und ich fahren hin und mein Vater fährt uns. Weil ich Manu wieder sehen will, habe ich meinem Kumpel vorgeschlagen, er könne ihn doch fragen, ob er mitkommt. Und was sagte mein Kumpel: „Ruf du ihn doch an.“
Und was habe ich getan? Ihm versprochen, dass ich Manu anrufen würde, wenn mein Vater zusagt, uns zu fahren.
Und ich habe es getan, verdammte Scheiße, ich habe Manu angerufen, und ich habe mit ihm telefoniert! Ich hab’s echt getan!
Ich hab ihn angerufen und Manu ging ran und dachte erst nach und sagte dann: „AH, ja, DIE Svenja! Hi!“
Und ich hab bestätigt und bin auch gleich zur Sache gekommen und sagte erst einmal, wer noch alles mitkommt, und Manu fragte auch gleich, wann denn, und als ich ihm das sagte, da hat er zwar gleich abgelehnt, aber egal, er hat trotzdem mit mir geredet!
„Ist aber lieb von dir, dass du daran denkst.“, hat er gesagt, oh mein Gott, „Lieb!“!!!! Wooho, ich bin ein Gummibärchen, ich bin ein Gummibärchen, und er sagte, „Dann ist das hier ja deine Handynummer, richtig? Dann kann ich die ja gleich abspeichern, dann hab ich die auch.“ YIPPIYAYEAH, SCHWEINEBACKE!
Und fragte, wie es denn sonst so gehe hier bei uns, und ich erzählte, dass aus unserer Orchestergruppe, deren Schlagzeuger er ist (aber mit einer andere Gruppe probt, da er recht weit weg wohnt) ja jetzt viele gegangen sind und naja, Weihnachtsproben halt, und Manu sagte: „Ja, alle Jahre wieder, ne?“ (Oh, Manu!). Und wir würden uns ja dann allerspätestens (ja, allerspätestens, das heißt, vielleicht auch vorher!!!) zu den Weihnachtskonzerten sehen!
LIEB!
MANU!
Mittwoch, 10. November 2010
The Time he Died
Ich bin mit "Remember" beim NaNoWriMo eingestiegen, und bisher ... macht es mir regelrecht Angst, Szenen zu schreiben, die schon seit Jahren geplant sind und immer nur in meinem Kopf existierten. Gleichzeitig sehe ich, wie sehr ich diese Geschichte liebe ... wie viel Herzblut ich in sie hineinstecke, bei jedem Wort, bei jedem Lied, das ich höre, an diese Leute darin denken muss, und bei den besonders schönen Liedern fast weine. So sehr liebe ich diese Geschichte - so sehr liebe ich es, an ihr herumzuformen, an ihr zu basteln, ihre Handlung weiter und weiter voranzutreiben und zu fühlen, was die Charaktere fühlen. So sollte das Schreiben immer sein.
Und deshalb hier eine Szene, die erst am Ende vorkommen wird. Ich sage nicht, wer stirbt, denn diese Geschichte wird ganz bestimmt eines Tages auf fanfiktion.de stehen, und dann will ich nicht, dass jemand weiß, wer sterben wird. Doch in diesem Auszug hier unten stirbt jemand. Und ich weiß nicht mehr, ob ich es schaffen werde, diesen Jemand wirklich endgültig sterben zu lassen.
Ein Bild fällt zu Boden, auf dem lachende Gesichter zu sehen sind. Zögernd schaut ein anderes über die Kante, langsam, zögerlich bewegt es sich nach unten, hier ein bisschen rutschend, dort die Ecke etwas weggepustet vom sanften Wind. Es segelt hinunter, das Bild verzerrt sich. Auch auf diesem Foto ist ein Lächeln. Von einer jungen, rothaarigen Frau, die unsicher aussieht, aber ihr Lächeln ist ehrlich. Ihre Haare leuchten rot und ihre Hände sind sanft, und ihr Wille ist stark. Ihr Herz zerspringt fast vor Liebe zu so vielen, doch sie lässt keinen von ihnen alleine. Eines Tages wird sie von ihnen alleine gelassen werden. Doch die Frau, die auf diesem Bild lächelt, ist davon noch entfernt und weiß davon noch nichts.
Ein anderes Bild wird von einem leichten Windstoß angehoben und segelt auf die Tischkante, verharrt dort einen Augenblick und entscheidet sich dann für das Unten. Als es fällt, sieht man für einen kurzen Moment das Abbild, einige junge Leute mit spitzen Ohren und Schwertern, die zusammen stehen in einer Gruppe. Ein Mann mit schwarzen, kurzen Locken lächelt eine junge Frau mit starken Augenringen an, die so fragil erscheint, als zerbräche sie jeden Augenblick, und jemand anders hat einem großen Mann mit schlecht gelaunter Miene augenscheinlich verärgert, denn der Mann hat den anderen, grinsend und die Hände unschuldig erhoben, am Kragen gepackt. Eine selbstbewusste junge Frau hat ihn am Arm gepackt und versucht, den Griff zu lösen, während sie, wie es aussieht, wütend auf ihn einredet, die andere Hand in die Seite gestemmt. Am Boden hocken zwei sich so ähnliche Personen, ein Mann und eine Frau, die noch gar nicht richtig erwachsen aussehen, jeder einen großen Lutscher im Mund und einige aus den Manteltaschen ragend, und das Mädchen hält ein kleines Buch in der Hand, und der Junge deutet auf etwas darin. Im Hintergrund sind andere. Ihre Mienen sind schlecht gelaunt, gut gelaunt, verlegen, verärgert, verwirrt, müde … niemand hat sich ein Lächeln aufgezwungen. Auf diesem Bild sind sie, wie sie sind. Es ist eine liebe Erinnerung geworden.
Ein Bild fällt hinunter, gefolgt von noch einem. Der Haufen Bilder auf dem Tisch wird durcheinander geworfen, als sie in die Luft gewirbelt werden, zu einem Walzer aufgefordert, dann fallen gelassen und segeln hinab. Dort ist ein Bild, dessen Ecken angekokelt und angerissen sind, und dort ist ein Mann zu sehen mit einem kleinen Jungen, ein anderes Bild segelt hinab, das auseinandergerissen und sorgsam geflickt wurde, das Bild einer Gruppe von Leuten, es sind sieben. Eine von ihnen ist die Frau mit den roten Haaren, eine andere hat braune Haare und sieht schlecht gelaunt aus, da ist ein Mann mit hellen, fast weißen Haaren, ein anderer mit Verbänden gewickelt um die untere Gesichtshälfte, jemand mit einer Sichel in der Hand und einem freundlichen, immer verständnisvollen Lächeln, und jemand mit schmalen Augen in einer Rüstung und einer langen Narbe über einem der Augen. Man spürt die Verbindung zwischen ihnen, und ein anderes Bild fällt, so schnell, dass man kaum einen Blick darauf erhaschen kann, es ist ein kleiner Junge mit Süßkram in den Taschen und einem starren, puppenhaften Gesicht, einem seltsamen breiten Lächeln, mit großen, runden, schwarzen Augen, an der Hand der rothaarigen Frau. Dort, andere Bilder fallen, jetzt so schnell, dass kaum ein Blick auf sie möglich ist – der Wind bläst stärker, will auch die ältesten zu Fall bringen, die Bilder, die im Stapel ganz unten liegen, die an den Rändern gelb und angekokelt und zerrissen und zerknittert sind, doch immer noch gut zu erkennen. Nur eines zerfällt zu Asche. Die Bilder fallen und fallen, und sobald man sie in der Finsternis nicht mehr sehen kann, existieren sie nicht mehr. So fallen sie, immer mehr und mehr und mehr, und der Wind nimmt so viel an Stärke zu. Eines der alten Bilder fällt, und ein Windstoß wirbelt es noch einmal nach oben. Eine junge Frau mit spitzen Ohren ist darauf, und ihr Haar ist ganz normal braun, ihre Haut so blass, dass sie kränklich wirkt, und sie lächelt nur zögern und nur ein bisschen, denn sie hat auch schon zu den Zeiten nicht viel gelächelt, als sie noch kein bloßes Foto auf diesem Tisch war. Aber Licht fällt hinter ihr durch die Bäume und scheint auch durch sie, und sie scheint zu leuchten, und für denjenigen, dem diese Fotos gehörten, tat sie das auch stets.
Ein Schwung an Bildern fällt und viel zu schnell sind sie verschwunden. Nur einige, sehr alte Bilder liegen noch auf dem Tisch, die sich hartnäckig weigern, zu fallen. Der Wind zerrt an ihnen. Ihre Ecken flattern. Auf einem ist eine Familie abgebildet, die wirklich und glücklich lächelt. Auf einem anderen sind brennende Leichen, schwarze, verkohlte Holzbalken und ein Skelett, dem das Fleisch von den Knochen gefault ist. Dort ist ein kleines Mädchen, das tot ist, es liegt zusammengekrümmt in einem Kessel wie ein Embryo, und ihre Haut ist rot und verbrannt. Dort sind Bilder, die vom Feuer gefressen werden, dort ist ein Mann, auf dessen Foto Blut gespritzt ist, der grinst und stark scheint, doch Blut ist auf seinem Bild. Da ist ein anderer Mann, der auf einem Scheiterhaufen steht und lächelt, da ist eine zerschrammte und zerprügelte junge Frau, der der Wahnsinn ins Gesicht geschrieben ist und die kaum noch bemerkt, dass dem toten Kind in ihren Armen das faulende Fleisch von den Knochen fällt.
Der Wind löst auch diese Bilder von der zerkratzten Tischfläche. Symbole sind dort hineingeritzt, doch der Tisch löst sich auf in Staub, sobald auch das letzte Bild verschwand, und der Sturm bläst sie alle hinab, bis nur noch Finsternis und Nichts bleibt.
Und deshalb hier eine Szene, die erst am Ende vorkommen wird. Ich sage nicht, wer stirbt, denn diese Geschichte wird ganz bestimmt eines Tages auf fanfiktion.de stehen, und dann will ich nicht, dass jemand weiß, wer sterben wird. Doch in diesem Auszug hier unten stirbt jemand. Und ich weiß nicht mehr, ob ich es schaffen werde, diesen Jemand wirklich endgültig sterben zu lassen.
Ein Bild fällt zu Boden, auf dem lachende Gesichter zu sehen sind. Zögernd schaut ein anderes über die Kante, langsam, zögerlich bewegt es sich nach unten, hier ein bisschen rutschend, dort die Ecke etwas weggepustet vom sanften Wind. Es segelt hinunter, das Bild verzerrt sich. Auch auf diesem Foto ist ein Lächeln. Von einer jungen, rothaarigen Frau, die unsicher aussieht, aber ihr Lächeln ist ehrlich. Ihre Haare leuchten rot und ihre Hände sind sanft, und ihr Wille ist stark. Ihr Herz zerspringt fast vor Liebe zu so vielen, doch sie lässt keinen von ihnen alleine. Eines Tages wird sie von ihnen alleine gelassen werden. Doch die Frau, die auf diesem Bild lächelt, ist davon noch entfernt und weiß davon noch nichts.
Ein anderes Bild wird von einem leichten Windstoß angehoben und segelt auf die Tischkante, verharrt dort einen Augenblick und entscheidet sich dann für das Unten. Als es fällt, sieht man für einen kurzen Moment das Abbild, einige junge Leute mit spitzen Ohren und Schwertern, die zusammen stehen in einer Gruppe. Ein Mann mit schwarzen, kurzen Locken lächelt eine junge Frau mit starken Augenringen an, die so fragil erscheint, als zerbräche sie jeden Augenblick, und jemand anders hat einem großen Mann mit schlecht gelaunter Miene augenscheinlich verärgert, denn der Mann hat den anderen, grinsend und die Hände unschuldig erhoben, am Kragen gepackt. Eine selbstbewusste junge Frau hat ihn am Arm gepackt und versucht, den Griff zu lösen, während sie, wie es aussieht, wütend auf ihn einredet, die andere Hand in die Seite gestemmt. Am Boden hocken zwei sich so ähnliche Personen, ein Mann und eine Frau, die noch gar nicht richtig erwachsen aussehen, jeder einen großen Lutscher im Mund und einige aus den Manteltaschen ragend, und das Mädchen hält ein kleines Buch in der Hand, und der Junge deutet auf etwas darin. Im Hintergrund sind andere. Ihre Mienen sind schlecht gelaunt, gut gelaunt, verlegen, verärgert, verwirrt, müde … niemand hat sich ein Lächeln aufgezwungen. Auf diesem Bild sind sie, wie sie sind. Es ist eine liebe Erinnerung geworden.
Ein Bild fällt hinunter, gefolgt von noch einem. Der Haufen Bilder auf dem Tisch wird durcheinander geworfen, als sie in die Luft gewirbelt werden, zu einem Walzer aufgefordert, dann fallen gelassen und segeln hinab. Dort ist ein Bild, dessen Ecken angekokelt und angerissen sind, und dort ist ein Mann zu sehen mit einem kleinen Jungen, ein anderes Bild segelt hinab, das auseinandergerissen und sorgsam geflickt wurde, das Bild einer Gruppe von Leuten, es sind sieben. Eine von ihnen ist die Frau mit den roten Haaren, eine andere hat braune Haare und sieht schlecht gelaunt aus, da ist ein Mann mit hellen, fast weißen Haaren, ein anderer mit Verbänden gewickelt um die untere Gesichtshälfte, jemand mit einer Sichel in der Hand und einem freundlichen, immer verständnisvollen Lächeln, und jemand mit schmalen Augen in einer Rüstung und einer langen Narbe über einem der Augen. Man spürt die Verbindung zwischen ihnen, und ein anderes Bild fällt, so schnell, dass man kaum einen Blick darauf erhaschen kann, es ist ein kleiner Junge mit Süßkram in den Taschen und einem starren, puppenhaften Gesicht, einem seltsamen breiten Lächeln, mit großen, runden, schwarzen Augen, an der Hand der rothaarigen Frau. Dort, andere Bilder fallen, jetzt so schnell, dass kaum ein Blick auf sie möglich ist – der Wind bläst stärker, will auch die ältesten zu Fall bringen, die Bilder, die im Stapel ganz unten liegen, die an den Rändern gelb und angekokelt und zerrissen und zerknittert sind, doch immer noch gut zu erkennen. Nur eines zerfällt zu Asche. Die Bilder fallen und fallen, und sobald man sie in der Finsternis nicht mehr sehen kann, existieren sie nicht mehr. So fallen sie, immer mehr und mehr und mehr, und der Wind nimmt so viel an Stärke zu. Eines der alten Bilder fällt, und ein Windstoß wirbelt es noch einmal nach oben. Eine junge Frau mit spitzen Ohren ist darauf, und ihr Haar ist ganz normal braun, ihre Haut so blass, dass sie kränklich wirkt, und sie lächelt nur zögern und nur ein bisschen, denn sie hat auch schon zu den Zeiten nicht viel gelächelt, als sie noch kein bloßes Foto auf diesem Tisch war. Aber Licht fällt hinter ihr durch die Bäume und scheint auch durch sie, und sie scheint zu leuchten, und für denjenigen, dem diese Fotos gehörten, tat sie das auch stets.
Ein Schwung an Bildern fällt und viel zu schnell sind sie verschwunden. Nur einige, sehr alte Bilder liegen noch auf dem Tisch, die sich hartnäckig weigern, zu fallen. Der Wind zerrt an ihnen. Ihre Ecken flattern. Auf einem ist eine Familie abgebildet, die wirklich und glücklich lächelt. Auf einem anderen sind brennende Leichen, schwarze, verkohlte Holzbalken und ein Skelett, dem das Fleisch von den Knochen gefault ist. Dort ist ein kleines Mädchen, das tot ist, es liegt zusammengekrümmt in einem Kessel wie ein Embryo, und ihre Haut ist rot und verbrannt. Dort sind Bilder, die vom Feuer gefressen werden, dort ist ein Mann, auf dessen Foto Blut gespritzt ist, der grinst und stark scheint, doch Blut ist auf seinem Bild. Da ist ein anderer Mann, der auf einem Scheiterhaufen steht und lächelt, da ist eine zerschrammte und zerprügelte junge Frau, der der Wahnsinn ins Gesicht geschrieben ist und die kaum noch bemerkt, dass dem toten Kind in ihren Armen das faulende Fleisch von den Knochen fällt.
Der Wind löst auch diese Bilder von der zerkratzten Tischfläche. Symbole sind dort hineingeritzt, doch der Tisch löst sich auf in Staub, sobald auch das letzte Bild verschwand, und der Sturm bläst sie alle hinab, bis nur noch Finsternis und Nichts bleibt.
Montag, 11. Oktober 2010
Remember: Jari
Jari kämpft gegen die Finsternis, und das ewig. Er tut es mit einem Lächeln auf den Lippen. Er tut es locker, mit einem Grinsen und einem lockigen Spruch, mit der Kippe locker zwischen den Zähnen hängend wie immer, während er die Sense schwingt wie Tod höchstpersönlich. Jari sieht den Frauen hinterher, ab und an nimmt er eine mit, doch vor dem Morgen ist er wieder verschwunden bzw. sie verschwindet am Morgen, weil er sie rauswirft. Jari kämpft gegen die Finsternis, wenn es als unausweichlich angesehen wird, und lässt sie manchmal auch sein. Er nimmt das Ganze locker auf und lässt gerne auch mal die Finsternis dort, wo sie ist. Er kann gut kämpfen, aber nur, wenn er es drauf anlegt.
Am besten ist Jari im Weglaufen. Er lügt sich selbst und alle anderen an. Er gehört nirgendwohin, weil er alles nur vorlügt. Seine Träume gab er irgendwann unterwegs auf, er schafft es gut, sich irgendwie aus dem Geschäft zu ziehen oder Begründungen zu finden, warum es besser ist, wenn er wegläuft. Jari liebt das leichte Leben, aber genauso verschwindet er manchmal spurlos und ist ahnungslos, wenn er zurückkommt. Entdeckt jemand seine Wunden, ist er furchtbar wehleidig und will getröstet werden. Ansonsten hält er sie geheim.
Jari kann gut weglaufen, sich gut aus der Masche ziehen. Eine Richtung für sein Leben hat er nicht. Und auch keinen Sinn.
Als er Aica kennelernt, bei den Nordländern, und Kaye und Rune, da ändert sich das nicht wesentlich. Nur, dass er Rune, die ernste Rune, zu schätzen lernt, auch wenn es eher wie eine Hassliebe aussieht, und Aica und Kaye nicht ernst nimmt, weil sie versuchen, eine feste Beziehung zustande zu bringen. Hier bei den Nordländern wird Jari Teil einer Gemeinschaft, die die Welt retten will, die einen Krieg beenden will und mit ihrem hirnrissigen Begründungen irgendwo logisch klingt. Hier wird Jari sein Leben zum ersten Mal langweilig – doch als er die Wahl hat, ihnen zu helfen oder zu bleiben, da bleibt er, weil er Angst hat, dass sich etwas ändern könnte. Jari fürchtet den Tod mehr als irgendjemand sonst, und deshalb bleibt er. Jari dachte nach, und kam zu dem Schluss, dass ein sicheres Leben in Langeweile ihm weitaus lieber war, als ein aufregendes Leben, das jeden Tag beendet sein konnte.
Am besten ist Jari im Weglaufen. Er lügt sich selbst und alle anderen an. Er gehört nirgendwohin, weil er alles nur vorlügt. Seine Träume gab er irgendwann unterwegs auf, er schafft es gut, sich irgendwie aus dem Geschäft zu ziehen oder Begründungen zu finden, warum es besser ist, wenn er wegläuft. Jari liebt das leichte Leben, aber genauso verschwindet er manchmal spurlos und ist ahnungslos, wenn er zurückkommt. Entdeckt jemand seine Wunden, ist er furchtbar wehleidig und will getröstet werden. Ansonsten hält er sie geheim.
Jari kann gut weglaufen, sich gut aus der Masche ziehen. Eine Richtung für sein Leben hat er nicht. Und auch keinen Sinn.
Als er Aica kennelernt, bei den Nordländern, und Kaye und Rune, da ändert sich das nicht wesentlich. Nur, dass er Rune, die ernste Rune, zu schätzen lernt, auch wenn es eher wie eine Hassliebe aussieht, und Aica und Kaye nicht ernst nimmt, weil sie versuchen, eine feste Beziehung zustande zu bringen. Hier bei den Nordländern wird Jari Teil einer Gemeinschaft, die die Welt retten will, die einen Krieg beenden will und mit ihrem hirnrissigen Begründungen irgendwo logisch klingt. Hier wird Jari sein Leben zum ersten Mal langweilig – doch als er die Wahl hat, ihnen zu helfen oder zu bleiben, da bleibt er, weil er Angst hat, dass sich etwas ändern könnte. Jari fürchtet den Tod mehr als irgendjemand sonst, und deshalb bleibt er. Jari dachte nach, und kam zu dem Schluss, dass ein sicheres Leben in Langeweile ihm weitaus lieber war, als ein aufregendes Leben, das jeden Tag beendet sein konnte.
Dienstag, 5. Oktober 2010
Remember Them All
Eigentlich wollte Aileen immer nur ein friedliches Leben. Als sie das erste Mal betrogen wird, sieht sie, wie ihr Traum unmöglich wird. Als sie ihn erneut aufbaut, wird er wieder zerschlagen, und Aileen verzweifelt.
Dann kommt jemand, der ihr zeigt, dass man auch diesmal ihren Traum wieder errichten kann. Als er dieses Mal zerbricht, sodass sie über die Scherben läuft und noch die Fragmente sehen kann von dem, was war, erkennt sie, dass "unmöglich" nur heißt: Nicht möglich. Nicht machbar. Es geht nicht. Es geht aus demselben Grund nicht, aus dem ein Feuer ohne Brennmaterial nun einmal nicht brennt, egal, welche Tricks dem Helden der Geschichte einfallen.
Dann kommt jemand, der ihr zeigt, wie man auf den Scherben laufen kann. Er streckt seine Hand nach ihr aus, und Aileen ergreift sie. dieses Mal ist es ihr egal, auf wie vielen Scherben zerbrochener Träume sie laufen muss, denn sie hat gelernt, es richtig zu tun.
Serafin hatte Recht, als er zu Aica sagte, sie sei eine alte Frau.
Aica sieht, wie Serafin sich nicht verändert. Er vergisst nicht einmal. Einmal sagte er zu ihr, er würde vergessen wollen. Damals verstand sie ihn. Doch nun, als sie vergisst und er nicht, als sie trotzdem bricht und er nicht, kommt sie sich schwach vor, und alles erscheint unfair. Wieso darf nur Serafin sich erinnern? Sie ist überzeugt, mit Erinnerungen geht alles besser. Doch erst, als sie sich erinnert, erinnert sie sich auch an den Schmerz, der damals in seinen Augen stand. Als Aica sich Chaos vorstellt,steigt Liebe in ihr auf, Liebe zu ihrem Kind, dem kleinen Jungen Chaos. Damals war er das. Nun sieht sie, was er wirklich ist.
Aica liebt Chaos, und dafür hasst sie ihn. Doch nicht, weil Serafin wegen ihm starb, und auch nicht, weil Kaye durch ihn starb. Sie hasst ihn dafür, dass sie ihn genug liebt, um ihm all das zu verzeihen.
Serafin ist die Welt egal. Er sucht nur nach Antworten, und danach Frieden. Etwas hält ihn davon ab, einfach zu gehen, dorthin, wo er alleine sein kann. Etwas an den anderen. Er kann sie im Stich lassen, und er denkt oft darüber nach. Doch er denkt auch darüber nach, was Chaos getan hat. Damit er das nicht noch einmal tut, muss er sterben. Denn Serafin lässt niemanden sein Leben dirigieren. Chaos muss sterben, damit das nicht geschieht. Und er muss sterben, damit der Wahnsinn verschwindet, den Serafin so sehr verachtet. Denn Wahnsinn heißt Schwäche in Serafins Augen, und Schwäche heißt Aufgeben. Und Aufgeben kann Serafin nicht. Keine Kompromisse, hat er sich selbst geschworen. Niemals, nicht einmal im Angesicht des Weltuntergangs.
Das war schon immer der Unterschied zwischen Aica und ihm, wie es auch mit Merle war. Merle musste Kompromisse eingehen. Doch mit jedem begannen Angst, Panik und Wahnsinn, sie weiter aufzufressen. Merle war schwach. Und deshalb hasst Serafin seine Schwäche so sehr.
Sun war sich schon immer seiner Verantwortung bewusst. Er ist still und kalt, analysiert die Situation und tut, was sich als am Klügsten erweist. Als er stirbt, ändert sich daran nichts. Er analysiert nach wie vor. Doch nun kann man ihm Anweisungen erteilen. Denn das Überleben anderer ist ihm egal ... sein eigenes Überleben nicht mehr sicher gestellt. Er tötet, denn nur dann kann er sich daran erinnern, wie es ist, zu leben. Er hasst den Wahnsinn, der sein Volk getötet hat, und fürchtet ihn. Das Gefühl, wenn er tötet, ist das Einzige, was ihn daran erinnert, was der Wahnsinn ihm angetan hat.
"There was a time I dreamed ... from a white, white beach and a blue and green ocean, so bright and clear and wonderful. Everyone was therer, laughing forever, diving into the blue and out of the black, and the sun shone brightly. And beyond the beach, there was the forest, green and silent and bright, and the birds sung, and the sun shone, and everyone laughed. Forever."
Dann kommt jemand, der ihr zeigt, dass man auch diesmal ihren Traum wieder errichten kann. Als er dieses Mal zerbricht, sodass sie über die Scherben läuft und noch die Fragmente sehen kann von dem, was war, erkennt sie, dass "unmöglich" nur heißt: Nicht möglich. Nicht machbar. Es geht nicht. Es geht aus demselben Grund nicht, aus dem ein Feuer ohne Brennmaterial nun einmal nicht brennt, egal, welche Tricks dem Helden der Geschichte einfallen.
Dann kommt jemand, der ihr zeigt, wie man auf den Scherben laufen kann. Er streckt seine Hand nach ihr aus, und Aileen ergreift sie. dieses Mal ist es ihr egal, auf wie vielen Scherben zerbrochener Träume sie laufen muss, denn sie hat gelernt, es richtig zu tun.
Serafin hatte Recht, als er zu Aica sagte, sie sei eine alte Frau.
Aica sieht, wie Serafin sich nicht verändert. Er vergisst nicht einmal. Einmal sagte er zu ihr, er würde vergessen wollen. Damals verstand sie ihn. Doch nun, als sie vergisst und er nicht, als sie trotzdem bricht und er nicht, kommt sie sich schwach vor, und alles erscheint unfair. Wieso darf nur Serafin sich erinnern? Sie ist überzeugt, mit Erinnerungen geht alles besser. Doch erst, als sie sich erinnert, erinnert sie sich auch an den Schmerz, der damals in seinen Augen stand. Als Aica sich Chaos vorstellt,steigt Liebe in ihr auf, Liebe zu ihrem Kind, dem kleinen Jungen Chaos. Damals war er das. Nun sieht sie, was er wirklich ist.
Aica liebt Chaos, und dafür hasst sie ihn. Doch nicht, weil Serafin wegen ihm starb, und auch nicht, weil Kaye durch ihn starb. Sie hasst ihn dafür, dass sie ihn genug liebt, um ihm all das zu verzeihen.
Serafin ist die Welt egal. Er sucht nur nach Antworten, und danach Frieden. Etwas hält ihn davon ab, einfach zu gehen, dorthin, wo er alleine sein kann. Etwas an den anderen. Er kann sie im Stich lassen, und er denkt oft darüber nach. Doch er denkt auch darüber nach, was Chaos getan hat. Damit er das nicht noch einmal tut, muss er sterben. Denn Serafin lässt niemanden sein Leben dirigieren. Chaos muss sterben, damit das nicht geschieht. Und er muss sterben, damit der Wahnsinn verschwindet, den Serafin so sehr verachtet. Denn Wahnsinn heißt Schwäche in Serafins Augen, und Schwäche heißt Aufgeben. Und Aufgeben kann Serafin nicht. Keine Kompromisse, hat er sich selbst geschworen. Niemals, nicht einmal im Angesicht des Weltuntergangs.
Das war schon immer der Unterschied zwischen Aica und ihm, wie es auch mit Merle war. Merle musste Kompromisse eingehen. Doch mit jedem begannen Angst, Panik und Wahnsinn, sie weiter aufzufressen. Merle war schwach. Und deshalb hasst Serafin seine Schwäche so sehr.
Sun war sich schon immer seiner Verantwortung bewusst. Er ist still und kalt, analysiert die Situation und tut, was sich als am Klügsten erweist. Als er stirbt, ändert sich daran nichts. Er analysiert nach wie vor. Doch nun kann man ihm Anweisungen erteilen. Denn das Überleben anderer ist ihm egal ... sein eigenes Überleben nicht mehr sicher gestellt. Er tötet, denn nur dann kann er sich daran erinnern, wie es ist, zu leben. Er hasst den Wahnsinn, der sein Volk getötet hat, und fürchtet ihn. Das Gefühl, wenn er tötet, ist das Einzige, was ihn daran erinnert, was der Wahnsinn ihm angetan hat.
"There was a time I dreamed ... from a white, white beach and a blue and green ocean, so bright and clear and wonderful. Everyone was therer, laughing forever, diving into the blue and out of the black, and the sun shone brightly. And beyond the beach, there was the forest, green and silent and bright, and the birds sung, and the sun shone, and everyone laughed. Forever."
Mittwoch, 29. September 2010
How do we exist?
"Wie kann sich die menschliche Rasse in einer Welt, die sich politisch, sozial und in Umweltfragen im Chaos befindet, weitere hundert Jahre halten?"
Was ist Zeit? Wann hat sie begonnen? Gibt es andere Räume außerhalb des unseren? Wird der Zeitverlauf sich eines Tages umkehren, oder hat er es schon getan?
"Trotzdem denke ich, dass wir erheblich intelligenter werden können als die meisten Figuren in Star Trek - was ja auch nicht weiter schwierig ist."
Werden wir es schaffen, diese Erde nicht zu zerstören (unwahrscheinlich), werden wir eines Tages auf anderen Planeten leben, werden wir eines Tages gar nicht mehr leben, weil wir uns selbst zerstört haben, werden wir einfach an einem Punkt der Entwicklung stagnieren? Wird unser Verstand jemals Unendlichkeit und Zeit anders als unsere Zeit wirklich begreifen können?
"Wer bläst den Gleichungen den Odem ein und erschafft ihnen ein Universum, das sie beschreiben können?"
Sind das, was wir andere Dimensionen nennen, einfach nur andere Universen, die andere Formen von Raum und Zeit angenommen haben? Wie unmöglich wäre es dann, Wesen aus solchen Dimensionen zu treffen, da sie doch in so anderer Umgebung existieren, so anders als unsere, und der Zugang zu diesen Universen, wäre der wirklich und endgültig unmöglich? Sind schwarze Löcher nicht vielleicht doch der Zugang, der Ausgang aus unserem Universum, oder führen sie nur zu anderen schwarzen Löchern, die sich immer noch in unserem Raum befinden?
Was ist Zeit? Wann hat sie begonnen? Gibt es andere Räume außerhalb des unseren? Wird der Zeitverlauf sich eines Tages umkehren, oder hat er es schon getan?
"Trotzdem denke ich, dass wir erheblich intelligenter werden können als die meisten Figuren in Star Trek - was ja auch nicht weiter schwierig ist."
Werden wir es schaffen, diese Erde nicht zu zerstören (unwahrscheinlich), werden wir eines Tages auf anderen Planeten leben, werden wir eines Tages gar nicht mehr leben, weil wir uns selbst zerstört haben, werden wir einfach an einem Punkt der Entwicklung stagnieren? Wird unser Verstand jemals Unendlichkeit und Zeit anders als unsere Zeit wirklich begreifen können?
"Wer bläst den Gleichungen den Odem ein und erschafft ihnen ein Universum, das sie beschreiben können?"
Sind das, was wir andere Dimensionen nennen, einfach nur andere Universen, die andere Formen von Raum und Zeit angenommen haben? Wie unmöglich wäre es dann, Wesen aus solchen Dimensionen zu treffen, da sie doch in so anderer Umgebung existieren, so anders als unsere, und der Zugang zu diesen Universen, wäre der wirklich und endgültig unmöglich? Sind schwarze Löcher nicht vielleicht doch der Zugang, der Ausgang aus unserem Universum, oder führen sie nur zu anderen schwarzen Löchern, die sich immer noch in unserem Raum befinden?
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Mittwoch, 1. September 2010
20. August 2010
Im letzten Posting habe ich über meinen alten Judotrainer geschrieben, den letztmalig vor zwei Jahren sah, als ich aus Zeitgründen den Verein verlassen hab. Und darüber, dass mir eine alte Freundin erzählte, er habe versucht, seine Frau zu töten, und einen Hirntumor, liege in der Klinik und werde das Jahr vermutlich nicht schaffen.
So ein bisschen, irgendwie, und wirklich hab ich ihn sehr respektiert und ihn fast so angesehen, wie man einen Vater ansehen sollte. Ich habe, bevor ich in die drei Wochen Urlaub gedüst bin, immer wieder versucht, mir den Mut zu holen, einfach in das entsprechende Krankenhaus zu gehen, ihn zu besuchen und noch einmal mit ihm zu reden. Nachdem ich gestern Abend aus dem Urlaub wiederkam, meine Mutter die Zeitung vom 20. August aufschlug, weiß ich nun, dass ich wieder einmal zu lange gezögert habe, um noch das Richtige tun zu können.

Rest in Peace.
So ein bisschen, irgendwie, und wirklich hab ich ihn sehr respektiert und ihn fast so angesehen, wie man einen Vater ansehen sollte. Ich habe, bevor ich in die drei Wochen Urlaub gedüst bin, immer wieder versucht, mir den Mut zu holen, einfach in das entsprechende Krankenhaus zu gehen, ihn zu besuchen und noch einmal mit ihm zu reden. Nachdem ich gestern Abend aus dem Urlaub wiederkam, meine Mutter die Zeitung vom 20. August aufschlug, weiß ich nun, dass ich wieder einmal zu lange gezögert habe, um noch das Richtige tun zu können.
Rest in Peace.
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